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Ab März auf Amazon

Als die Journalistin Leah Velten einen Brief von einem Toten erhält, beginnt eine Recherche, die sie nicht mehr loslässt. Ein Name. Ein vermisster Mann. Und eine Spur, die tiefer reicht, als es jede Schlagzeile vermuten lässt.
Parallel sucht der Privatermittler Luca Roth ebenfalls nach einer vermissten Person und findet stattdessen ein Geheimnis, das Jahrzehnte zurückreicht. Zu einem Verbrechen, das nie aufgeklärt wurde. Und zu einer Organisation, die im Verborgenen agiert.
Was als Vermisstenfall beginnt, entwickelt sich zu einem Netz aus Schuld, Manipulation und falscher Fürsorge. Menschen verschwinden. Andere sterben. Und Kinder spielen eine zentrale Rolle in einem System, das nach außen harmlos wirkt und nach innen gnadenlos ist.
Ein psychologisch dichter Thriller über Vertrauen, das missbraucht wird, über Verantwortung, die verdrängt wird, und über die Frage, wie sicher wir wirklich sind, wenn wir glauben, in guten Händen zu sein.

Fast alle, die schreiben wollen, stehen irgendwann an genau diesen fünf Punkten.
Diese Antworten geben dir Orientierung und zeigen dir konkrete nächste Schritte auf.
Wie finde ich den Einstieg in meine Geschichte oder mein Buchprojekt?
Der häufigste Denkfehler: Ich brauche zuerst den perfekten Anfang.
In der Praxis funktioniert Schreiben anders.
Ein Einstieg entsteht durch Freude. Zum Beispiel an einer Szene oder einer Figur.
Du muss nicht mit dem Prolog oder dem 1. Kapitel beginnen, sondern zum Beispiel mit einer Szene, die dich interessiert
(z. B. ein Streit, ein Fund, eine Begegnung, ein Wendepunkt).
Oder schreibe eine Seite zu einer dieser Fragen:
Wer ist meine Hauptfigur – und was fehlt ihr?
Was ist das Schlimmste, das ihr passieren könnte?
In welcher Situation beginnt ihr Problem?
Oder schreibe 300 Wörter völlig ungeordnet über:
den Ort der Geschichte
die Stimmung
eine Situation kurz vor der eigentlichen Handlung
Ein brauchbarer Einstieg entsteht fast immer nachträglich, wenn klar ist, worum es wirklich geht.
Welches Genre oder welche Nische ist für mich richtig?
Viele versuchen, diese Frage theoretisch zu lösen.
Besser ist ein praktischer Ansatz.
Notiere drei Bücher oder Filme, die dich emotional stark berührt haben.
Frage dich bei jedem:
Was genau hat mich gepackt?
Die Spannung? Die Figuren? Das Thema?
Schreibe dann einen Satz:
„Ich möchte Geschichten erzählen, die …“
Beispiel:
„… Menschen unter Druck zeigen.“
„… moralische Entscheidungen erzwingen.“
„… vertraute Alltage kippen lassen.“
Das Genre ergibt sich oft aus dem Kern deiner Geschichte, nicht umgekehrt.
Stil ist kein Zufallsprodukt.
Er entsteht durch bewusste Entscheidungen und Vergleich.
Nimm einen kurzen Text von dir (1–2 Seiten).
Beantworte folgende Fragen:
Ist klar, aus wessen Perspektive erzählt wird?
Weiß ich, was die Szene erreichen soll?
Gibt es Stellen, an denen nichts passiert?
Vergleiche eine Szene von dir mit einer Szene aus einem Buch deines Genres:
Wie schnell sind die Sätze?
Wie viel wird erklärt, wie viel gezeigt?
Wo entsteht Spannung?
„Gut“ ist dein Text dann, wenn Leser wissen wollen, wie es weitergeht.
Wie entwickle ich Routine und Disziplin?
Die Frage ist nicht wie oft, sondern wie verlässlich du schreibst.
Lege eine feste Mini-Einheit fest:
z. B. 20 Minuten
oder 300 Wörter
Lege vorab fest, was du schreibst:
Szene X
Figur Y
Überarbeitung eines Abschnitts
Plane Schreiben wie einen Termin:
feste Uhrzeit
fester Ort
klarer Anfang, klares Ende
Routine entsteht nicht nur durch Motivation, sondern auch durch Wiederholung einer klaren Aufgabe.
Verlag? Agenten? Selfpublishing?
Diese Frage sollte nicht am Anfang stehen, aber sie sollte verstanden werden.
Entscheide zuerst:
Für wen möchte ich schreiben? Für mich, oder für die Leser?
Dann informiere dich gezielt:
Welche Bücher erscheinen in meinem Genre?
Wer vertritt solche Bücher (Agenturen)?
Welche Verlage veröffentlichen sie?
Schreibe erst das Manuskript fertig, bevor du dich bewirbst. Vor allem, wen du bei Agenturen und Verlagen noch unbekannt bist.
Diese fünf Fragen blockieren viele Menschen jahrelang.
Wenn du dich mit ihnen beschäftigst, verlieren sie ihren Schrecken.
Und Schreiben wird wieder das, was es sein sollte: Ein Handwerk, das Freude bringt.
Wenn du dir eine ausführliche Anleitung wünschst, die dich Schritt für Schritt durch deinen Schreibprozess begleitet – von der ersten Idee über Plot, Figuren und Rohfassung bis hin zum Exposé und darüber hinaus –, dann wirf einen Blick in meinen Master-Schreibkurs „Die Thriller Werkstatt“.
Biographie

Man sagt, wer einmal in die Augen eines Menschen geblickt hat, der lügt, erkennt die Wahrheit dahinter. Jo Hess hat viele Augen gesehen. Als ehemalige Polizistin weiß sie, wie Angst aussieht – und wie Schuld klingt. Heute verwandelt sie diese Erfahrungen in Thriller, die unter die Haut gehen.
Geboren 1974 in Landshut, aufgewachsen zwischen bayrischer Gemütlichkeit und dunklen Geheimnissen, entdeckte sie früh ihre Faszination für das Unerklärliche – und für die Abgründe des Menschseins. Bevor sie zur Autorin wurde, arbeitete sie in Berufen, die alle eines gemeinsam hatten: Sie führten sie nah an Menschen heran. Ob im Tattoostudio, auf dem Oktoberfest oder im Polizeidienst – überall fand sie Stoff für Geschichten, die bereit waren, erzählt zu werden.
Ihre Thriller sind keine einfachen Verbrechenserzählungen. Sie sind seelische Autopsien – präzise, emotional, unheimlich echt. Jo Hess schreibt über das, was bleibt, wenn das Licht ausgeht: Schuld. Liebe. Angst. Hoffnung. Und darüber, dass die Grenze zwischen Opfer und Täter oft nur ein Atemzug ist.
Wenn sie nicht schreibt, streift sie durch Landshut – immer mit Notizbuch, immer auf der Suche nach einem Satz, einem Schatten, einem Geräusch, das ihr den nächsten Plot zuflüstert.